Moderne Tierhaltung

Im Jahr 2008 wurden ein moderner Stall mit 200 Plätzen für Milchkühe und ein separater Jungviehstall mit 130 Plätze für Färsen und Jungvieh sowie Abkalbe- und Krankenboxen und einem Futterlager gebaut. Außerdem gehören zu der Anlage ein Melkhaus sowie Fahrsilos für die Grundfutterlagerung.
 

Kuh lässt sich bürsten

Im Fokus der Planung des Neubaus stand, mit viel Luft und Licht den Kuhkomfort zu erhöhen und damit Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit unserer Kühe weiter zu verbessern.
Es entstanden Cover All Hallen nach kanadischem Vorbild, die aus unserer Sicht diese höchsten Ansprüche des Kuhcomforts optimal erfüllen. Das Foliendach führt zu einer schattigen Bedachung, die gleichzeitig selbst kaum Wärme speichert und so insbesondere an warmen Sommertagen den Kühen, die ihren Temperatur Toleranzbereich zwischen -5 und +15 Grad Celsius haben, ein angenehmes Klima bietet.
Der Stall ist als einreihiger Liegeboxen Laufstall mit zentralem Futtertisch konzipiert und ermöglicht so ein sehr gutes Tier- Fressplatzverhältnis sowie optimale Licht und Luftverhältnisse in jeder Liegebox. Es gibt keine Engpässe, was zur Ruhe und Ausgeglichenheit der einzelnen Tiere in unserer Herde beiträgt. Darüber hinaus ist vom Futtertisch aus eine sehr gute Tierbeobachtung möglich.   

Kühe in der Liegebox

Unsere Tiefboxen streuen wir mit gehäckseltem Stroh ein und reinigen sie zweimal täglich während des Melkvorgangs. Die Entmistung erfolgt über eine Faltschieberanlage, die die planbefestigten und mit Gummimatten ausgelegten Laufgänge sauber hält. Eine Besonderheit ist, dass die Laufgänge mit einer Fußbodenheizung versehen sind, die einen Teil der Wärme der Biogasanlage nutzt. So ist sichergestellt, dass die Entmistung während länger anhaltenden Frostperioden funktionsfähig ist.
Ein computergesteuertes Lichtprogramm sorgt für kontinuierlich gute Lichtverhältnisse und einen optimalen Tag- / Nachtrhythmus für die Tiere. Weitere Aspekte des Kuhcomforts sind motorbetriebene Massagebürsten und großzügige Tränken, die den Tieren die Möglichkeit bieten in großen Zügen zu trinken. Das Tränkwasser wird bei Minusgraden temperiert.